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«Die Abacus-Systeme decken alle unsere Bedürfnisse ab»

Die AMW Treuhand & Immobilien AG bietet seit fünf Jahren die All-in-One-Plattform amw.one an, die auf der Schweizer Business Plattform Abacus basiert. Im Interview erzählt uns Co-Geschäftsinhaber Marco Wettstein, wieso er die Abacus-Lösung jederzeit wieder wählen würde und wieso für Kund:innen die Buchhaltungs- und Personaladministration immer wie einfacher wird.

Marco Wettstein, wenn du auf die letzten fünf Jahre amw.one zurückblickst: Was waren die wichtigsten Meilensteine?

Ein zentraler Meilenstein war für uns die Lancierung von amw.one als echte All-in-One-Plattform. Damit haben wir unser klassisches Treuhandgeschäft konsequent weiterentwickelt und so aufgebaut, dass Kund:innen in klaren Standardpaketen planen können – sowohl vom Leistungsumfang als auch von den Kosten her. Gleichzeitig ist ein digitales Ökosystem entstanden, in dem Abacus den Kern bildet und laufend mit Lösungen wie DeepSign, DeepBox oder Treuhandportal ergänzt wird. Das Ziel war immer: Arbeiten vereinfachen – für unsere Kund:innen und für uns. Und das ist uns gelungen: Viele bestehende Kund:innen sind in den letzten Jahren auf amw.one umgestiegen.

Welche drei Punkte macht amw.one heute anders oder besser als am Anfang?

Erstens: amw.one ist heute noch klarer als Produkt positioniert – basierend auf Abacus und so gebaut, dass Lohn, Administration und weitere Bereiche sinnvoll zusammenlaufen. Zweitens: Wir haben stark standardisiert. Dadurch sind Qualität und Effizienz spürbar gestiegen – intern wie auch in der Zusammenarbeit mit Kund:innen. Drittens: Wir setzen konsequent auf Portallösungen. Das Treuhandportal – mit DeepBox als integraler Bestandteil – ermöglicht es, ganze Prozesse abzubilden und die Zusammenarbeit deutlich interaktiver zu gestalten als früher. Daten werden direkt mit Kund:innen ausgetauscht, ohne Medienbrüche und ohne dass Informationen in andere Systeme übertragen werden müssen. Das sieht man zum Beispiel beim Eintritt neuer Mitarbeitender: Mitarbeiter:innen können gewisse Angaben oder Dokumente direkt erfassen – und diese sind automatisch im ERP-System für uns verfügbar. Auch Aufgaben wie das Vorbereiten von Arbeitsverträgen oder Genehmigungsprozesse sind heute schneller, transparenter und deutlich weniger fehleranfällig.

Warum habt ihr euch für Abacus entschieden – und nicht für eine andere Lösung?

Für uns war entscheidend, dass Abacus eine Schweizer Lösung ist, die die Anforderungen im Treuhand- und KMU-Umfeld umfassend abdeckt: cloudfähig, als Software-as-a-Service nutzbar und so aufgebaut, dass wir die Möglichkeit haben einzelne Abacus-Module, je nach Bedürfnis unserer Kund:innen, zu Verfügung zu stellen. Abacus ist besonders stark in der Lohnbuchhaltung und gleichzeitig breit aufgestellt in der Finanzbuchhaltung – und insgesamt sehr gut auf Treuhänder:innen zugeschnitten. Ein weiterer Punkt: weniger Schnittstellen und weniger Insellösungen. Genau diese integrierte Arbeitsweise wollten wir unseren Kund:innen anbieten – und das konnten wir in dieser Form vor allem mit Abacus realisieren.

Was waren eure grössten Aha-Momente nach der Einführung von Abacus?

Der grösste Effekt war, wie viel Komplexität verschwindet, wenn man nicht mehr mit Insellösungen arbeitet, sondern ein System hat, das wirklich durchgängig funktioniert. Viele Dinge, die früher manuell kontrolliert oder verarbeitet werden mussten, laufen heute sauber im Hintergrund. Natürlich ist der Initialaufwand zu Beginn da: Einführung, Einarbeitung, Umstellung. Aber danach «läuft es» – und es wird in Summe schneller. Mit Modulen wie AbaImmo kamen zusätzlich neue Möglichkeiten dazu, weil noch mehr standardisiert abgebildet werden kann. Im Alltag heisst das häufig: weniger manuelle Eingaben, mehr Überblick – und am Schluss vor allem noch kontrollieren und das System beaufsichtigen.

Was spüren Kund:innen konkret – wo werden sie schneller oder sicherer?

Kund:innen profitieren vor allem durch Transparenz und Tempo. Sie haben Zugriff auf aktuelle Zahlen – etwa Bilanz, Budget, Kostenstellen oder Erfolgsrechnung – und können dadurch schneller Entscheidungen treffen. Die Grundlagen sind jederzeit verfügbar, Auswertungen lassen sich schneller erstellen, und die gesamte Zusammenarbeit wird verlässlicher, weil Informationen zentral vorliegen und nicht in verschiedenen Versionen hin- und hergeschickt werden.

Was sind eure Pläne für die nächsten 12 bis 24 Monate?

Wir wollen im Treuhandbereich weiter wachsen – insbesondere bei Kund:innen, die ihre Finanz- und Personaladministration vollständig auslagern möchten. Parallel entwickeln wir die digitalen Kundenprozesse weiter. Nach dem Treuhandportal ist beispielsweise ein Immoportal angedacht: Die Zusammenarbeit zwischen Immobilienverwaltung und Eigentümer:innen soll stärker digital über ein Portal laufen – inklusive Ticketing, Zugriff auf Dokumente und sauberer Ablage. Gleichzeitig berücksichtigen wir, dass es auch Immobilienkund:innen gibt, die ihre Unterlagen auf einem anderen Weg erhalten möchten. Entsprechend sollen Informationen – je nach Kundenwunsch – weiterhin auch per Post oder E-Mail zugestellt werden können.

Welchen Stellenwert hat KI bei euch – und wo kommt sie schon heute zum Einsatz?

KI ist für uns ein wichtiges Thema, aber wir sind – wie viele – noch am Anfang der Reise. Heute nutzen wir vor allem Automatisierungen und Regeln in Abacus, um Routinearbeiten zu vereinfachen, etwa bei der Erkennung von Dokumenten und bei der Verbuchung. Perspektivisch sehen wir viel Potenzial: zum Beispiel Dokumente schneller analysieren, Informationen gezielter aus Systemen abfragen oder Prozesse in der Immobilienbewirtschaftung weiter beschleunigen. Wichtig ist uns dabei ein zentraler Punkt: KI-Lösungen sollen in-house bzw. innerhalb unseres amw.one-Ökosystems eingesetzt werden, sodass sensible Informationen unser System nicht verlassen.