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KI in der Buchhaltung: Was Schweizer KMU jetzt wissen sollten

Künstliche Intelligenz (KI) ist in der Buchhaltung kein Zukunftsthema mehr. Viele Firmen arbeiten bereits mit digitalen Belegen, automatisierten Zahlungen oder Schnittstellen zu Bank und Lohn. KI geht nun einen Schritt weiter: Sie liest Dokumente aus, erkennt Muster, schlägt Kontierungen vor und hilft, Zahlen schneller einzuordnen. Für Schweizer KMU kann das eine grosse Entlastung sein, wenn die Technologie bewusst eingesetzt wird.

Besonders stark ist KI bei wiederkehrenden Aufgaben: Kreditorenbelege erfassen, Banktransaktionen abgleichen, Spesen verarbeiten oder Zahlungsläufe vorbereiten. Der Nutzen liegt in kleinen Vereinfachungen im Alltag: weniger manuelle Eingaben, weniger Medienbrüche und schneller verfügbare Informationen.

Schweizer KMU holen auf
Auch in der Schweiz nimmt die Nutzung von KI zu. Laut KMU-Portal des Bundes berichteten 2025 bereits 57 Prozent der befragten Arbeitgeber von Effizienzsteigerungen durch KI, nach 46 Prozent im Vorjahr. Gleichzeitig verändert KI nicht nur Prozesse, sondern auch Kompetenzen. In der Buchhaltung wird reines Erfassen weniger wichtig. Prüfen, Einordnen und Beraten gewinnen an Bedeutung.

Studien zeigen: Die Finanzfunktion verändert sich
Die Entwicklung betrifft längst nicht nur Tech-Unternehmen. In der Deloitte CFO Survey Schweiz vom Frühling 2026 gaben 40 Prozent der CFOs an, dass sie durch KI in den nächsten drei Jahren mit tieferen Kosten rechnen. Eine PwC-Studie zeigt zudem, dass Accounting zu den Bereichen gehört, in denen Automatisierung und KI besonders stark eingesetzt werden.

Die Chancen für KMU
Für KMU liegt die grösste Chance in mehr Übersicht. Wenn Belege laufend verarbeitet werden, sind Zahlen schneller aktuell. Unternehmer:innen sehen früher, wie sich Liquidität, Kosten oder offene Rechnungen entwickeln. Gleichzeitig bleibt mehr Zeit für Fragen, die wirklich zählen: Ist die Marge ausreichend? Wo entstehen unnötige Kosten? Welche Investitionen sind tragbar?

Die Risiken nicht unterschätzen
Trotzdem ist KI kein Selbstläufer. Systeme können Belege falsch interpretieren oder unpassende Buchungen vorschlagen. Zudem geht es um sensible Finanzdaten. Datenschutz, Zugriffsrechte und Datensicherheit müssen sorgfältig geregelt sein. Wichtig ist auch: Die Verantwortung bleibt beim Menschen. KI kann vorbereiten und vorschlagen. Die fachliche Beurteilung ersetzt sie nicht.

Technologie braucht Beratung
Je digitaler die Buchhaltung wird, desto wichtiger wird gute Begleitung. Wir als Treuhänder prüfen nicht nur Zahlen, sondern helfen auch, Prozesse sinnvoll aufzusetzen, Risiken zu erkennen und die richtigen Schlüsse aus den Daten zu ziehen. Entscheidend ist, was zum Unternehmen und zum vorhandenen Know-how passt.

AMW Treuhand & Immobilien begleitet Firmen dabei, ihre Buchhaltung effizient, nachvollziehbar und zukunftsorientiert zu führen. Dabei arbeitet AMW mit Abacus, einer etablierten Schweizer Business-Software, die digitale und KI-gestützte Prozesse in der Buchhaltung unterstützt. So verbindet sich moderne Technologie mit persönlicher Beratung – und genau darin liegt der eigentliche Mehrwert.